Der Beirat

Die Anträge der Zirkuseinrichtungen werden von einer Auswahlkommission geprüft und dem Vorstand zur Annahme bzw. Ablehnung empfohlen. Zur Auswahlkommission gehört neben dem Vorstand ein Beirat.

Jörg Breitweg

Dipl.-Sozialpädagoge, Mediator, Qualitätsmanager, staatl. gepr. Jugendpfleger
Dipl.-Sozialpädagoge, Mediator, Qualitätsmanager, staatl. gepr. Jugendpfleger Vorsitzender der „Landesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik Bayern e.V.“ seit 2008 Künstlerisch aktiv in „Die kleine Zirkusschule“ seit 1995 Referent für Gewaltprävention bei „Aktion Jugendschutz Bayern“ seit 2007 Mitbegründer der „Landesarbeitsgemeinschaft Streetwork/ Mobile Jugendarbeit Bayern“ im Jahr 1997.

„Benachteiligung entsteht nach meiner Erfahrung nicht nur durch soziale Ausgrenzung, sondern auch durch Vorurteile. Integration benötigt deshalb neben integrativen Strukturen auch die Fähigkeit Menschen unvoreingenommen zu begegnen. Ausgleich sozialer Benachteiligung braucht einen Befähigungsansatz. Der Schlüssel von Befähigung liegt dabei in der Partizipation. Diesen Aspekt gilt es auch in die Projektbewertung deutlicher zu beschreiben.“ 

Prof. Dr. Wolfgang Zacharias

Kunst- und Kulturpädagoge in München
Tätig in der Kinder- und Jugendkulturarbeit seit den 1970er Jahren Jahren (Pädagogische Aktion) mit Akzenten Spiel, Museum und Medien, Kunst und Alltagskultur. Vorstandsmitglied kulturpolitische Gesellschaft (bis 2007) und weiterhin im Bundesverband Jugendkunstschulen und Kulturpädagogische Einrichtungen: Honorarprofessor Hochschule Merseburg/ Sachsen- Anhalt, zahlreiche Veröffentlichungen

„Als Beiratsmitglied von Zirkus macht stark sind mir folgende Schwerpunkte besonders wichtig: 
– Aktive Vernetzung der Bündnisprojekte in lokalen und kommunalen Rahmen Kulturelle Bildung insgesamt, entsprechend der Perspektive: Bildungslandschaften, Gesamtkonzepte, öffentliche und politische Sichtbarkeit: Zirkus als effiziente und qualifizierte ästhetische Erfahrungsform“
– Kooperation, Partnerschaften und interdisziplinäre Experimente mit anderen kulturellen und künstlerischen Ausdrucks- und Aktionsformen in Sachen Musik, Bildkunst, Theater, Medien aller Art, Web 2.0- Präsenz, öffentlicher Raum, usw: Zirkus als Kunst“

Ronald Wendorf

 Fachschulstudium an der Staatlichen Fachschule für Artistik in Berlin, Artist Luftakrobatik beim ehemaligen Staatszirkus der DDR, 1991 Abschied von der aktiven Laufbahn als Artist, Trainer beim Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi, seit 2006 Künstlerischer Leiter des Fachbereichs Artistik an der Staatlichen Ballettschule und Schule für Artistik Berlin.

 

Emil Hartmann

Dipl. Sozial. Päd, seit 1982 bei den Salesianern Don Boscos tätig.
Entwicklung eines differenzierten Angebotes für benachteiligte junge Menschen. 1994: Initiator des Zirkusprojektes „Zirkus Giovanni“. Aktuell: Gesamtleiter des Don Bosco Jugendwerkes Bamberg.Ab 2009: Entwicklung eines zirkuspädagogischen Inventars zur Evaluierung der Wirkung von „Zirkusmachen“ mit benachteiligten jungen Menschen. Umfangreiche Evaluation ab 2009, Auswertung in der Abschlussphase.

„Mein Anliegen als Beiratsmitglied ist: Zirkus und soziale/emotionale/personale Bildung – also: Zirkus als rein pädagogisches Unternehmen“ 

 

Verena Schmidt

 Ausgebildet zur Luftakrobatin an der Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik und Studium der Kulturarbeit an der Fachhochschule Potsdam. Seit 2012 Arbeit beim Deutschen Kulturrat, dem Dachverband der Bundeskulturverbände. Anfang 2015 Gründung des Netzwerk Zirkus, in dem sich zum ersten Mal einige der größten Unternehmen, Organisationen sowie Artisten aus allen Bereichen des Zirkus in Deutschland zusammengeschlossen haben.